Alten- und Pflegeheim

Alten- und Pflegeheim der Johann Müller Altenheimstiftung

Johann Müller, Gründer der gleichnamigen Altenheimstiftung, wurde im 15. Jahrhundert in Westerringen geboren. Obgleich er später nach Augsburg übersiedelte, blieb der Bauernsohn seiner Heimat treu verbunden und ging sogar als ihr Wohltäter in die Geschichte ein. 1521 gründete er die Stiftung und schon bald zogen die ersten Bewohner in das von ihm gestiftete Gebäude ein.

Johann Müller, der sein eigenes Vermögen für seine Vision eingesetzt hatte, legte damit den Grundstock für eine über Jahrhunderte bestehende soziale Einrichtung und eine große menschliche Erfolgsgeschichte!

Heute ist der Stiftungsgedanke aktueller denn je! Mit dem Stammhaus in Langerringen und dem im Januar 2016 eröffnenden Haus »Lechfeld« in Untermeitingen sind die Weichen in die Zukunft der Stiftung gestellt.


Der Stiftungsrat:
Die Johann Müller-Altenheimstiftung ist eine rechtsfähige örtliche Stiftung bürgerlichen Rechts. Entsprechend der Satzung besteht der Stiftungsrat aus sechs Mitgliedern:

- dem jeweiligen ersten Bürgermeister der Gemeinde Langerringen oder einem von ihm
  benannten Vertreter

- dem jeweiligen katholischen Pfarrer von Langerringen oder einem von ihm benannten
  Vertreter

- einem vom Gemeinderat der Gemeinde Langerringen bestellten Bürger der Gemeinde

- drei weiteren, von den Mitgliedern des Stiftungsrates bestellten Personen.

Der Stiftungsrat wählt aus seiner Mitte den Stiftungsvorstand. Der Vorsitzende des Stiftungsrates ist zurzeit Herr Konrad Dobler, 1. Bürgermeister der Gemeinde Langerringen, sein Stellvertreter ist Herr Karl Rohrmoser.

Die weiteren Mitglieder sind Herr Pfarrer Sebastian Kandeth, Herr Dr. Andreas Rohrer, 3. Bürgermeister der Gemeinde Langerringen, Herr Lothar Schneider und Herr Dr. Alexander Meyer.

Die Johann-Müller-Altenheimstiftung nimmt die Bedürfnisse der alten Menschen, die hier wohnen, ernst. Jeder soll so leben können, wie es ihm persönlich entspricht. Wer die Privatsphäre bevorzugt, findet Ruhe und Entspannung in seinen eigenen »4 Wänden«; wer die Gemeinschaft bevorzugt,
ndet Kontakte und Unterstützung in allen Lebensbereichen.

Den Bewohnern stehen alle Angebote eines kleinen »Marktplatzes« zur Verfügung: Kau
aden, Friseursalon, Kapelle und »Wirtsstube«. Außerdem ein großer Garten mit prächtigem alten Baumbestand. Wer möchte, kann seine Wohnung mit den eigenen lieb gewonnenen Möbeln ausstatten. Sogar eigene Haustiere sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Jeder wird hier mit seinen individuellen Bedürfnissen angenommen und darf seine Gewohnheiten leben,
ndet aber auch die im Alter notwendige Geborgenheit, Sicherheit und Versorgung. Jeder Mensch hat sei- ne eigene Geschichte. Dem wird mit Respekt begegnet.

Niemand wird allein gelassen – jeder noch so p
egebedürftige Mensch kann am Alltagsleben teilhaben. Denn das Haus gehört den Bewohnern – sie sind es, die es mit Leben erfüllen.